So einfach, so gut: Besser kann Theater für die Jüngsten kaum sein.
Mit einer Mischung aus Gebärden- und Lautsprache sowie Musik, die durch Tanz und Gebärdenpoesie für alle visualisiert und erfahrbar wird, sind unsere Stücke für Taube* und hörende Menschen gleichermaßen verständlich.
Es ist uns wichtig die Gleichwertigkeit von Gebärden- und Lautsprache ganz selbstverständlich auf der Bühne zu zeigen. So kommunizieren wir auf spielerische Weise GLEICHZEITIG, in WECHSLENDER Leserichtung und HIERARCHIEFREI für alle Lautsprachler*innen und Gebärdensprachler*innen
Unsere Inszenierungen sollen eine verbindende und vermittelnde Funktion haben und die Deutungshoheit der Lautsprache für die Dauer des Stückes und die Zeit danach aufheben.
* Das groß geschriebene Adjektiv Taub wird als Selbstbezeichnung von „Menschen, die sich den Gebärdensprachen, den Gemeinschaften und Kulturen des Kollektivs der Gehörlosen verbunden fühlen“, verwendet (Ladd 2008, xiii). Taubsein, angelehnt an Deafhood grenzt sich ab von der defizitären medizinischen Sichtweise des Begriffes gehörlos und beruft sich auf die Zugehörigkeit zu einer kulturellen Minderheit mit ihrer eigenen Sprache (ebd., xiv). Taub schließt verschiedene Identitäten und Lebensrealitäten wie gehörlos, schwerhörig, CI-tragend sowie spätertaubt mit ein.






























